Gemütlich eingepackt. Jetzt geht es noch eine Stunde Richtung Pécz. Genauer gesagt nach Siklos.
Ich denke, wie lange es wohl wieder an der Grenze dauert. Aber als ich da bin, steht da Freie Durchfahrt. Achja EU.
Zoltan erwartet mich schon am Ortseingang. Wir fahren gleich zu einer Burg. Der Eintritt ist heute frei, da eine Veranstaltung für Kinder in der Burg ist. Es laufen bekannte Kinderlieder, eben nur auf ungarisch.Siklos Cas.
Zoltan erklärt mir die Gegend, Den Marmor abbau, die Zeit der Osmanen, Habsburger, Österreicher und was mal wie zusammen gehörte, wie z.B. Transsilvanien. Auch seine Jugendzeit.Wir frühstücken in einer kleinen Bäckerei und machen uns dann auf zur Máriagyűdi kegytemplom. Kirche im Freien im Großen Stil. Die Kirche ist innen Matt ausgewählt. Erinnert mich an die kleine Komburg.
Dann fahren wir nach dem Besuch eines einfachen Restaurants mit selbstbedienung nach Pécs.
Zoltan erklärt mir wieder viel. Schulen, Bibliotheken, Besatzungszeiten, Rivalitäten, …
In der Kathedrale St. Peter und Paul stellen sich gerade die Gäste mit dem Brautpaar zum Foto auf. Wir wollen zum Seiteneingang, aber die Gruppe löst sich gerade auf und wir versuchen noch schnell hinein zu huschen. Aber die Kathedrale ist für Besucher gesperrt. Ich darf trotzdem kurz rein. Als ich raus will kommt eine Gruppe Asiaten, mit Handyfoto auf die Türe zu. Sie dürfen nicht rein. Sie müssen aus dem einen Werner-Film entsprungen sein. Ich winke wild in die Kameras, während sie das Tor hinter mir fotografieren.
Wir gehen noch an der Telekom-Gebäude vorbei.
Wir verabschieden uns herzlich und suche den Fehler warum die Blinker nicht tun.
Es waren heute Morgen 100 km nach Siklos. Jetzt nochmal 130 km bis Paks.
Ich stehe am Ufer der Donau. So habe ich sie mir eher vorgestellt. Ein breiter Fluss. Hm, mal sehen wie das heute Nacht wird.










