Heute morgen sortiere ich die noch feuchte Wäsche vor dem Frühstück.
Es drückt wieder nach dem Essen.
Als ich packe schauen die anderen Gäste (männlich) regungslos zu.
Ich zahle und mach mich auf den Weg.
Bei Koht liegt die Abzweigung die nach Aserbaidschan führte. Jetzt also rechts weiter. Das Navi, diesmal der OSMand App. Deutlich besser und ich kann meine Tour sogar aufzeichnen.
Und es gibt Statistik:
- Strecke 176 km
- Bergauf 3920 m
- Bergab 4970 m
- Höhenbereich 620 – 2566 m
- Durchschnittsgeschwindigkeit 43 km/h
- Höchstgeschwindigkeit 109 km/h
- Unterwegs 5:30 h gefahren 4:00 h
Es ging auch ganz schön die Berge hoch. Einmal war eine langgezogene (fast) Ebene zwischen zwei Pässen. Vor allem die Kehren hatten es in sich. Da ging es nur im ersten Gang rum. Auch kamen mir da manchmal LKWs auf meiner Spur entgegen.
Einige LKWFahrer haben gehupt und gewunken, auch welche aus dem Iran.
Bei einem Aufstieg wurde es neblig. Zum Glück hat mich einer überholt, ich blieb an ihm dran. Sicht war vielleicht 15 bis 30 Meter. Manchmal auch weniger.
Ich hab mir schon gedacht, das dies doch die Hauptstrecke aus dem Iran ist. Und hier kriechen sie alle mehrfach rauf und runter. In Richtung Meghri gibt es dann Baustellen. Hier werden Brücken und Tunneln gebaut. Aber halt noch übern Pass.
Von der Stadt bin ich etwas enttäuscht. Zum Zeil erinnert es mich an das Armenviertel in Los Moches in Mexico.
Ich entschliesse mich über Booking.com ein Zimmer zu nehmen. Einige mit 10/11 Euro inkl. Frühstück. Ich nehme das Apartment für 30 ohne Frühstück. Sieht komfortabler aus. Angeschmiert. Das war mal ein kleiner Laden Fensterfront zur Strasse. Also Vorhang zu und die Lüftung ist schlecht. Ich bleib trotzdem.
Ich schau mich um und mach einen Spaziergang auf die andere Seite der Stadt, oder eher Dorf, egal. saint Hovhannes.
Interessant sind manche Gehwege. Es sind Treppen.











