Heute nacht war ein Gewitter. Blitz und Donner, Regen und Windböen. Es hat mich durchgeschüttelt.
Das Land ist flach. Ich fahre die 6 Richtung Norden und umgehe Budapest. Am Horizont erscheinen leichte Hügel, die aber kurzerhand wieder wegschmelzen
Dann kommt die Maria-Valeria-Brücke auf der es um 1000/1001 eine Krönung von Stefan 1. gegeben haben soll. Es gab da noch keine feste Brücke, aber wohl eine Schiffbrücke oder eine Fähre. Aber es gab wohl Konflikte mit der Kirche. Als es die Brücke noch nicht gab, gab es hier auch Krieg mir den Habsburgern und den Osmanen. Letztere waren ab ca. 1550 für ca. 150 Jahre Herrscher über das Gebiet. Frankreich und Transsilvanien waren Zeitweise mit den Osmanen verbündet. Transsilvanien, Frankreich, Litauen. Also die Gegend um die Brücke gehörte erst zu Ungarn, dann den Osmanen, dann den Habsburgern.
Ohne Pohei geht es über die Brücke von Ungarn nach der Slowakei. Ich suche mir ein ruhiges Plätzchen am Donauufer.
Die Landschaft bleibt gleich, der Wind nimmt zu. Dann kurz vor Trnava wird es leicht hügelig und es geht von 150 Höhenmeter auf 390 hoch. Kunov mit dem Stausee liegt jetzt bei ca. 270.
Da ich mit dem Motor nicht zufrieden bin verändere ich die Düse der ersten Stufe. Ich hatte ja schon eine kleinere reingemacht. Dann eine größere und jetzt eine mittlere 120. Das sieht fut aus. Nur die Düse steckte fest. Ein Handwerker kommt vorbei mit Zahnarzt instrumenten. Geht nicht. Normalerweise bräuchte ich einen Linksbohrer, … Ich nehme eine Blechschraube und bekomme sie raus. Die neue wollte dann nicht rein. Gewinde jetzt kaputt vom rumfummeln. Eine andere geht aber.
Nur boch das Standgas geht nicht. Wenn ich an halten muss ziehe ich kurz den Joke. Einmal hab ich es vergessen und mich gewundert warum das Luft-Benzin-Gemisch so fett ist. Die Anzeige habe ich mir wieder eingebaut. Ich hatte das nur gemerkt, weil der Gasalarm im Auto anging. Kohlenmonoxid eben.
Gegenüber den Serben, Kroaten und Ungarn, winken die Leute hier in der Slowakei wieder zu.





