Uludere – Asma Köprü

Um 23 Uhr werde ich an die Tezeption gerufen. Ein Polizist möchte wissen, was ich hier mache, woher ich komme und wohin ich will.

Den Portier muss ich wecken, damit er mir das Tor aufmacht.

Die Berge ändern sich nach jeder Biegung. Am schönsten die engen Schluchten und die sanften Hügel. Es geht bis auf 2654 Meter hoch. Die Sonne ist heiß auf dem Arm und die Kälte riecht nach Klimaanlage auf 15 Grad.

In Van fragt mich einer, warum ich im Winter komme. Ich habe schon gemerkt, dass es Bäume gibt, die jetzt erst ausschlagen.

Die Straßen sind jetzt besser und ich komme gut voran.

Der Abstecher zu einem Canyon hatte ich ja abgebrochen. Zu schlecht war die Straße geworden

Cennet Cehennem Vadisi haben mir zwei vorgeschlagen. Sie haben ein Reiseunternehmen. Sie ist bis sie 9 Jahre alt was in Hamburg aufgewachsen. Wir kamen am Straßenrand ins Gespräch, als ich gerade Pause machte.

Da die Strecke immer schlechter wird, gebe ich auf. Schade, wenn ich in Internet Bilder gesehen habe. 4 km hätten noch gefehlt,

Cennet Cehennem Vadisi heißt das.

Vor lauter Fahren und das Tag für Tag bleiben soviele Eindrücke kleben, die ich dann gar nicht mehr zuordnen kann.

Die Polizisten in den sind unterschiedlich drauf. Heute wollte einer Zigaretten. Sonst auch nur, Where are you from? Welcome. Bye.